August - Gardasee und Südtirol

     


 

   04. - 08. August 2014      ( Tirol )     ( Südtirol )    Bergeralm, Gardasee und Südtirol 



Tag 1     Montag  04.08.2014

“großer” Test !  Das neue WoMo ist fertig, wir haben die ersten kleinen Kinderkrankheiten nach ein paar Probetagen in Spittal behoben und sind nun nach Italien aufgebrochen um einige Tage Urlaub zu machen
los ging’s am montagfrüh über Innsbruck, Richtung Brenner, wo wir in Steinach den ersten Halt machten. Hier nutzten wir wieder einmal unser Tiroler Freizeitticket und fuhren “kostenlos” mit der Gondelbahn auf die  Bergeralm

oben angekommen, entdeckten wir ein wahres Kinderparadies, hier hat man jede Menge Spielmöglichkeiten mit einem kleinen Teich zum Floßfahren, “Matschspielmöglichkeiten”, Wasserläufe, Kugelbahnen, Slacklines, Kletterwand und Kletterbäume und noch viele weitere Atraktionen für kleine und große Entdecker aufgebaut



   




  


weiter ging es dann über den Brenner direkt nach Bruneck, wo wir an der Kronplatzbergbahn Halt machten, hier kann man problemlos und ruhig auf dem Bergbahnparkplatz stehen und übernachten. Angekommen waren wir bei sehr schönem Wetter, doch dann braute sich am Abend von Norden her ein kräftiges Gewitter zusammen und entlud sich mit ganzer Kraft über uns. Entgegen der Wetterprognose, regnete es dann fast die ganze Nacht und selbst am nächsten Morgen war erst einmal noch nichts von schönem Wetter zu sehen. Somit fiel der eigentlich geplante “Morgenflug” vom Kronplatz in's Wasser und wir fuhren nach einem gemütlichen Frühstück weiter Richtung Süden



 




                                   jetzt aber schnell das Dachfenster schließen, da kommt was von oben


Tag 2     Dienstag  05.08.2014

für die Fahrt Richtung Sonne, gaben wir ins NAVI ein “Mautstraßen vermeiden”, also bitte nicht über die teuren italienischen Autobahnen, doch dann suchte uns das System einen kleinen Pass aus, dessen Straßen gefühlt enger waren, als unser Jumper breit !

 
              zum Glück hatten wir so gut wie keinen Gegenverkehr, denn Ausweichstellen gab es auch selten
 


alles gut gegangen, nach der abenteuerlichen Fahrt war unser nächstes Etappenziel:   der Molvenosee
hier  hätte man vom "Pradel" (1490 m) fliegen können, wenn der Wind nicht so stark gewesen wäre
( dort wurde übrigens die alte “Stehgondelbahn” durch eine moderne EUB Kabinenbahn ersetzt ! )

 


also fuhren wir direkt weiter an den Gardasee und ließen uns bei herrlichstem Wetter die Sonne auf den Bauch scheinen und die “Ora” um die Nase wedeln




den Abend ließen wir dann hoch über Torbole auf einem kleinen Parkplatz ausklingen,
wo wir dann auch über Nacht stehen blieben


Tag 3     Mittwoch  06.08.2014

am nächsten Morgen suchten wir uns ein weiteres Fluggebiet aus und fuhren nach “Levico Therme”


Zwischenstopp, zum Nachmittagskaffe, irgendwo im Nirgendwo an einem schönen Friedhofsparkplatz

( immer wieder ein Geheimtipp für WoMo - Fahrer, hier könnte man auch schön übernachten, alles ruhig und einen Wasseranschluss gibt es auch )



bei immernoch deutlich über 30° am frühen Abend,
ging’s erst mal an den “Lago di Lévico” zum Baden




danach fuhren wir zum Paragleiter-Landeplatz, östlich von Lévico, schauten den letzten Fliegern für diesen Tag beim Landen zu und verbrachten dann mutterseelenallein die Nacht neben der Landewiese


gerne wären wir hier auch einmal geflogen, doch donnerstagmorgens, ein normaler Arbeitstag,
kein Mensch dort, kein Shuttle zum Berg und so gab es leider keine Möglichkeit für uns zum
Startplatz zu kommen !


Tag 4     Donnerstag  07.08.2014

'mal nebenbei bemerkt,
Autofahren in Italien ist schon richtiger Luxus !


und dabei war diese Tankstelle mit 1,68
noch relativ “günstig”, wir haben im Vorbeifahren
auch Stationen gesehen, wo der Liter Diesel 1.74 € kostete











dann entdeckte Angie auf der Karte zwei weitere kleine Seen nördlich von Lévico. Da sich unser Urlaub eh schon langsam dem Ende näherte, beschlossen wir schon jetzt Richtung Heimat zu fahren und zielten zunächst auf den “Lago di Serraia” bei “Baselga di Piné” auf knapp 1.000 m Meereshöhe.
Hier wurden wir von einem wunderschönen, beschaulichem Örtchen und einem herrlichen Badesee überrascht, wo wir sogar einen Parkplatz bei einigen Gewächshäuser entdeckten, auf dem mehrere Wohnmobile (offensichtlich über Nacht) standen

(Punkt 1)




















doch, der Entschluss, erst einmal weiter zu fahren und sich den zweiten See anzuschauen, erwies sich als goldrichtig, denn hier entdeckten wir ein wahres WoMo-Paradies am Lago delle Piazze (Punkt 2). Offensichtlich ein Insidertipp, denn dort standen ausschließlich italienische Wohnmobile auf einem Terrassenförmig angelegten Parkplatz etwas erhöht über dem See, an dem gerade mal eine Hand voll Urlauber die Sonne genossen !










“Lago di Serraia” bei “Baselga di Piné”



zwischen den Orten Rizzolaga-Campolongo und Cialini (bei Piazze) liegt der "Lago delle Piazze"



  hierbei handelt es sich offensichtlich um einen Wohnmobilstellplatz (am Lago delle Piazze)


ein sehr interessanter und schöner Zaun aus unregelmäßigen
Brettern mit Zweigen umflochten





einzigster Nachteil an dem hoch gelegenen See, das Wasser ist sehr erfrischend, um nicht zu sagen eisig kalt
dennoch wagten wir uns  hinein, passieren konnte ja nichts, denn wirklich witzig ist das Beispiel an italienischer Sorgfalt, bei weniger als 20 Badegästen ist hier am Strand ein Rettungsschwimmer stationiert, der den ganzen Tag Dienst hatte




am Ufer entdeckten wir eine interessante Birke, die sich
selbst mit zwei weiteren Trieben umschlungen hat


am späten Nachmittag fuhren wir dann noch zu unserem letzten Etappenziel und gleichzeitig letztem Übernachtungsort,
der Plosebahnparkplatz in St. Andrä, hoch über Brixen gelegen




hier wurden wir von einer vollkommen neu renovierten und wirklich
schön gestalteten Talstation der Bergbahn überrascht


helles Holz, Pflastersteine davor und Wasserspiele machen die Station zu einem “Hingucker”


hier ein Bild aus vergangenen Jahren von der Station, da hat sich die “Verjüngungskur” aber echt gelohnt !


Tag 5     Freitag  08.08.2014

nach einer ruhigen Nacht und einem schönen Frühstück endete damit unser erste “größere Reise” mit dem neuen WoMo zu unserer vollsten Zufriedenheit und wir fuhren direkt nach Hause

 






 

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