Oktober - Stubai

     


 

   26. -  28.  Oktober  2015         ( Tirol )    Innsbruck - Bergisel,  Stubaital    



Tag 1  Montag  26.10.2015

los geht's, die Bergbahn am Unterberghorn fährt nicht mehr, wir haben die Sommer-Flug-Saison abgeshlossen, der Winter kann kommen. Doch halt, erst einmal genießen wir den Herbst. Wir fahren gegen Mittag los nach Kössen (gut wenn man standartmäßig immer etwas zu Essen und Trinken im WoMo hat), denn eigentlich wollten wir dem neuen HOFER in Kössen einen Besuch abstatten und uns mit Proviant für die nächsten zwei Tage eindecken, doch heute ist Österreichischer Nationalfeiertag und alle Geschäfte haben geschlossen. Also rauf auf die Autobahn, zunächst bis nach Innsbruck. Unser nächstes Ziel heißt, Berg-Isel. Hier wollen wir den relativ neu eingerichteten  Panorama Rundweg,  einmal rund um den Berg begehen
                                                                                                                                                


ein sehr schön angelegter Schotterweg führt mal mehr, mal weniger durch den Wald


Herbstimpressionen


Blick runter nach Innsbruck, im Hintergrund die Nordkette


dann kommen wir zur Sillschlucht und dem Drachenfelsen,
hier hat man einen spektakulären Ausblick von einem Überhang
( gerade jetzt berühmt geworden, durch den tötlichen Unfall der ehemaligen Miss Österreich )

   






schon der Weg zur Spitze führt über Gitterroste, die den Blick nach unten erlauben
und ganz vorne besteht der Fußboden aus Glasplatten


hoch oben auf Bergisel thront die Schiflugschanze von Innsbruck



im Hintergrund der schneebedeckte Patscherkofel


weiter führt der Weg vorbei am Sonnendeck


   
diese Skulptur inklusive dem kompletten Baumstamm, samt Wurzel schaut aus, als ob sie aus Holz geschnitzt sei, besteht aber vollständig aus Bronce

so beenden wir diesen schönen Spaziergang bei herrlichstem Sonnenschein und fahren weiter Richtung Stubai


natürlich sparen wir uns die Extragebühren für die Europabrücke und fahren statt auf der Autobahn über die alte Brenner-Staatsstraße, machen Halt an einem Parkplatz unter der Brücke und genießen unseren Cappuccino. Dann fahren wir weiter durch Neustift bis hinter zum großen Parkplatz bei den Bergbahnen zum Gletscher, wo wir auch übernachten

 



Tag 2  Dienstag  27.10.2015

nach kühler Nacht mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, fahren wir ganz früh schnell die Straße weiter, ganz nach hinten an den ersten Bahnparkplatz, Frühstücken hier und machen uns zum Schifahren fertig




hier muss man nämlich früh da sein, wenn man nahe an der Bahn stehen will,
damit man nicht so weit laufen muss, schon kurz nach 07:00 Uhr ist der Parkplatz fast voll


wir fahren mit der Bergbahn der Sonne entgegen


obern angekommen            >>  ein Traum  <<
blauer Himmel, Sonne satt, Temperatur bei +1° und Schnee, soweit das Auge reicht

wir blicken runter in den Snowpark     "Stubai-Zoo"



dann schauen wir uns die tollkühnen Snowboarder und Trickschifahrer von nahem an,
wie sie über die rießigen Kicker springen





sehr beeindruckend, was die jungen Burschen und Mädels dort zeigen

anschließend genießen wir selbst das tolle Wetter und die herrlichen Pisten, fahren bis gegen Mittag Schi . . .

. . . und lassen es uns dann auf den Liegestühlen beim großen Restaurant auf dem Eisgrat gut gehen

 



übrigens werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus
so wird der Zugang zum Gletscher derzeit mit einer weiteren Bergbahn erweitert
die  " 3 Seil Eisgratbahn "  soll im Oktober 2016 mit knapp 50 Großkabinen, von denen jede 32 Personen fasst,
in Betrieb gehen




ganz unten auf dem großen Parkplatz ensteht die Talstation der Bahn



am Berg sind die Arbeiten für die mächtigen Stahlstützen im Gange

 



während Mittags immernoch viele Schifahrer auf den Berg fahren, setzten wir uns schon in die Gondel Richtung Talfahrt runter vom Berg und machen uns anschließend auf den Weg nach Neustift

   
hier nutzen wir wieder einmal unser Freizeitticket voll aus und genießen den im Ticket beinhalteten Zugang zum Hallenbad im Neustifter Freizetzentrum
es ist früher Nachmittag, die meißten Sportler sind noch auf dem Gletscher und so haben wir das Bad fast für uns alleine

 


nach Schwimmen, Planschen, Baden, Duschen, Relaxen und Erholen, machen wir uns noch einmal auf den Weg und fahren vor, zum Eingang des Stubaitals nach Schönberg. Hier machen wir erst einmal ein paar Einkäufe bei HOFER, nachdem, wie schon gesagt gestern ja die Geschäfte wegen des Feiertages geschlossen waren


 


anschließend ging die Fahrt wieder Richtung Gletscher, hier haben wir gestern im Vorbeifahren auf der Straße zwischen Neustift und Gletscher zwei neue Parkplätze entdeckt. Im Rahmen des " Wilde Wasser Weg " wurden neue Wege, neue Zäune und auch eben diese zwei neuen Parkplätze errichtet
                                                                                                                          
                                                                                                                                      Stubai TV



das ist ein echter Geheimtipp für Wohnmobilfahrer,
ganz neu angelegt, ein Parkplatz unweit der Gletscherbergbahnen, etwas abseits der Straße,
vollkommen eben und kostenlos

   
u.E. wird es wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis hier die obligatorischen
" Campen verboten " Schilder aufgestellt werden und/oder noch ein Parkscheinautomat installiert wird


es ist schon spät, nach 16:00 Uhr aber wir nutzten das restliche Tageslicht,
ziehen die Wanderschuhe an und starten zu dem
                                                                                          Wilde-Wasser-Weg


schon nach wenigen Minuten erreichen wir das erste Highlight,
ein ganz toll angelegter großer Platz, mit schönen Sitzbänken und einem kleinen Wasserfall mit See


Mutige können hier auf Steinen durch den See balancieren

weiter geht der Weg zum Ruetz Katarakt, einer besonders engen Schlucht,
wo sich das Wasser durchzwängt



hier hat man einen "Balkon" mit Gitterrosten über dem Katarakt installiert



wunderschöne neue, Naturholz-Zäune sichern gefährliche Stellen des Weges


immer wieder andere Perspektiven auf das "wilde Wasser"


eine große Holzbrücke erlaubt Blicke von oben auf den Bach


   




so hatten wir volkommen unerwartet am Abend einen ganz tollen Spaziergang, entlang dem "wilden Wasser"

jetzt ist es schon nach 17:00 Uhr und die Sonne ist weg,
schnell kehren wir um, denn die Dämmerung ist schon weit fortgeschritten


auf dem Rückweg sehen wir zufällig schon von weitem, wo der Parkplatz ist
                                                                                                        ( Suchbild, wo ist das WoMo ? )

 



Tag 3   Mittwoch  28.10.2015

ein bisschen haben wir den Eindruck, als ob wir schon 5 Tage unterwegs wären,
nach den vielen, spannenden Eindrücken von gestern und vorgestern

die Nacht war herrlich,
bis vielleicht auf das etwas laute Rauschen des "wilden Baches" in der Nähe des Parkplatzes

wir stehen wieder ganz früh auf,
frühstücken gleich hier und fahren dann schon vor 07:00 Uhr los
um wieder einen guten Parkplatz an der Bahn zu bekommen


das gelingt uns auch, aber die vorhergesagte Schlechtwetterfront ist tatsächlich schon da
einige Wettermodelle hatten nämlich für heute früh noch recht gut vorhergesagt und
prognostizierten erst gegen Mittag starke Bedeckung, die Hoffnung darauf wurde uns aber schnell genommen
und so blicken wir hoch zum wolkenverhangenen Gletscher


es ist verblüffend, obwohl der Parkplatz gestern genauso Voll war, waren wir um die Uhrzeit fast alleine an der Bahn,
heute drängeln sich trotz des deutlich schlechteren Wetters schon hunderte von Schisportler vor dem Einstieg zu den Gondeln

dennoch geht es recht schnell und wir sitzten in der Bahn


während der Blick nach hinten noch große Wolkenlücken aufzeigt,
so ist der Patscherkofel (ganz hinten in der Bildmitte) sogar noch in der Sonne, . . .

. . . fährt die Bahn geradewegs in die Wolken hinein

das ist nichts für so verwöhnte Sonnenschifahrer wie wir
die Pisten selbst sind zwar nicht in Wolken oder im Nebel, aber das Licht ist so schlecht,
dass man nahezu überhaupt nichts bei den Abfahrten sieht, man erkennt keine Täler oder Berge auf den Pisten

das macht kein Spaß,
wir machen ein paar Abfahrten und entschließen uns dann schon früh wieder mit der Bahn in's Tal zu fahren

 


auf der Heimfahrt machen wir noch schnell Halt

in Schwaz, um den WC-Innhalt zu entsorgen



und so sind wir schon kurz nach Mittag wieder zu Hause und blicken auf
drei wundervolle, erlebnisreiche und spannende Tage zurück

 





 

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