Dezember - Techendorf, Thumersbach

     


 

   30.12. - 01.01.  Dezember 2016 / Januar 2017       Techendorf / Thumersbach
                                                                                                               ( Kärnten / Salzburger Land )



Tag 1 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Freitag  30.12.2016   8°   2°   -12°   0,- €

wie geplant, starten wir gleich morgens sehr früh und fuhren zunächst nach Kössen zum Tanken. Dann ging's weiter nach Mittersill, wo wir bei Hofer noch ein paar Vorräte einkauften. Anschließend fuhren wir über den Pass Thurn, weiter durch den Felbertauerntunnel direkt nach Techendorf am Weissenseee in Kärnten. Wir erreichten den See gegen Mittag bei strahlend blauem Himmel mit leichten Plusgraden und wurden direkt auf einen kostenlosen Parkplatz auf einer Wiese am Westende des Sees geleitet. Hier aßen wir zunächst eine Kleinigkeit, packten unsere Schlittschuhe und machten uns wir viele andere Sporthungrige auf den Weg zum Eis

   


von der Parkplatzwiese aus konnten wir schon ein Stückchen vom zugefrorenen See sehen


nach kurzem Fußweg erreichen wir den See, ziehen unsere Schlittschuhe an und begeben uns auf's Eis
nach ein paar Metern erreichen wir eine Absperrung mit einem Kassenhäuschen

   
hier entrichten wir den geforderten Obolus von 5,- € für eine Tageskarte. Dieser Preis ist absolut gerechtfertigt,

denn dafür bekommt man eine gesicherte riesige Eisfläche mit einer mehreren kilometerlangen Eisbahn,
die ständig vom Eismeister bearbeitet, auf Risse und Tragfähigkeit kontrolliert und gekehrt wird

Webcam, Blick auf den See bei Techendorf




   



   
nach der ersten Runde, gönnen wir uns eine kleine Pause an einem der vielen Bootshäuser am Ufer

  ein kleines Video von unserem Tag auf dem Eis



nach ca. 90 Minuten Spaß auf dem Eis, fuhren wir ein Stück weiter am Nordufer des See's entlang und entdeckten einen schönen kleinen Parkplatz in der Gemeinde Weissensee, etwas oberhalb an einer Kirche gelegen. Hier machten wir halt, hatten einen schönen Blick über den See, genossen die letzten Sonnenstrahlen und brutzelten uns eine leckere Leberkassemmel mit Senf

   



nachdem wir noch ein wenig die kleinen Ortschaften rund um den Weissensee angeschaut hatten, fuhren wir nach Spittal an der Drau, hier wollten wir an der Goldeckbahn auf dem Parkplatz zwischen Sportplatz und Schwimmbad übernachten

   
kaum angekommen, trauen wir unseren Augen kaum
bei einer Temperatur von -6°C sehen wir zwei Gleitschirmflieger vom Goldeck direkt auf uns zu fliegen,
um vor uns auf dem Landeplatz hinter dem Sportplatz zu landen



und das waren längst nicht die Einzigsten, später als es fast schön dämmerte
und die Temperatur noch weiter gefallen war, kamen noch weitere Piloten vom Berg
>> Respekt, das sind die ganz harten Winterflieger <<

 


Tag 2 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Samstag  31.12.2016   - 4°   8°   - 8°   0,- €


ja, das war wieder einmal eine "zapfige" Nacht,
selbst um 08:00 Uhr hatte es trotz der bereits aufgegangenen Sonne noch -12°C draußen
und frische -5°C im Fahrerhaus



nach gemütlichem Frühstück im mollig warmen Stübchen, machen wir uns auf den Weg, wieder Richtung Norden
unser erstes Ziel, der Katschberg
hier herrschte reger Schibetrieb und bei Inversionswetterlage haben wir hier oben auf über 1.600m
immerhin 5°C im Plusbereich



und was soll man dazu sagen, auch hier entdecken wir neben den vielen Schifahrern einige Gleitschilrmflieger,
die offensichtlich viel Spaß an einer Soaringkante haben und sich echt lange in der Höhe halten können


   


dank ausreichend Kunstschnee auf den Pisten, ist der Schibetrieb voll im Gange


eine "Schneebrücke" ermöglicht den Wechsel von den beiden Abfahrtshängen links und rechts der Straße
ohne die Schier abschnallen zu müssen
nach einem ausgiebigem Spaziergang auf der Katschberghöhe, fuhren wir weiter


nächster Halt: Obertauern




auch hier sind alle möglichen Parkplätze bis auf den letzten Platz belegt und bei strahlen blauem Himmel
die Schipisten gut besucht


und weiter geht die Fahrt durch eine herrliche Winterlandschaft runter nach Radstatt, durch Wagrain, St. Johan i.P. direkt bis nach Zell am See. Hier kennen wir einen guten Geheimtipp in Thumersbach (genau gegenüber von Zell, am anderen Seeufer), wo es einen schönen, versteckten Parkplatz beim Seecafe gibt

   


vollkommen alleine richten wir uns auf eine ruhige Silvesternacht ein
dann machen wir erst einmal einen kurzen Abstecher runter zum See


von hier aus kann man wunderbar rüber nach Zell und hoch zur Schmittenhöhe schauen



als dann der Mond mit schmaler Sichel über Zell aufging, verzogen wir uns wieder in's Warme
und ließen es uns wieder einmal bei unserem tollen  "Kerzen-Raclette"  gut gehen


zum Jahreswechsel gingen wir dann wieder vor an's Ufer
und schauten uns das beeindruckende Feuerwerk über Zell am See an




   



   




 


Tag 3 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Sonntag  01.01.2017   2°   8°   -2°   0,- €

zwar nicht ganz so kalt wie in Spittal, hatte es hier in der Frühe aber auch noch zapfige -8°C, was jedoch Dank einer gut funktionierenden Heizung kein Problem darstellt, die uns wieder ein gemütliches Frühstück im Warmen ermöglichte

   


und wieder fuhren wir durch eine leicht verschneite Landschaft mit Raureif überzogenen Bäumen
durch Lofer, vorbei an der Steinplatte in Waidring und dem Unterberghorn in Kössen bis nach Hause


   

damit endet unser Kurztripp nach Kärnten und in's Salzburger Land in Österreich zum Jahreswechsel

                         >>  wir wünschen allen ein erfolgreiches Jahr 2017  <<

 


Montag  02.01.2017

Nachtrag !


nach unseren vergeblichen Versuchen in den letzten zwei Jahren einen schönen Jahreswechsel auf dem Gaisberg bei Salzburg zu verbringen, hatten wir fast schon den Plan es dieses Jahr wegen den guten Wettervorhersagen noch einmal zu probieren. Heute am 02.01.2017 lesen wir diese Schlagzeile im Internet und sind sehr froh, das wir nicht da oben waren !




Am 31.12.2016 kurz vor Mitternacht als Tausende Salzburger und auch Touristen sowie Schaulustige am Gaisberg in das neue Jahr 2017 feiern wollten. So wurde trotz erheblicher Trockenheit des Boden und des Waldes sowie der Grünflächen unzählige Raketen und Böller abgeschossen.
Eine dieser Raketen jedoch stieg nicht sauber in die Luft, sondern bog nach dem Abfeuern in Richtung Stadt Salzburg nach links ab und detonierte nur wenige Meter über dem Boden.

Die Folge war, dass der heiße Phosphor der Leuchtkugeln der Rakete den Bergwald Boden in Flammen setzte. Das Feuer breitetet sich wegen des starken Windes in rasendem Tempo aus und so stand nach kurzem rund 300 Quadratmeter in Flammen.
Wie die Presseagentur aktivnews berichtet, gestaltete sich für die alarmierte Feuerwehr der Löscheinsatz jedoch schwierig. Da sich tausende Menschen mit ihren Autos und zu Fuß auf den Weg zum Gipfel gemacht hatten und am Gipfel bis fast zur Schweitelalm ihre Autos wild parkten, war für die Feuerwehr eine Zufahrt nicht möglich.
Mühselig mussten sich die Einsatzkräfte laut aktivnews Auto für Auto auf den Berg hocharbeiten und auch am Gipfel waren die hunderte Partygäste ein Problem da sie den Rettungskräften mangels Platz im Weg standen und diese nur erschwert arbeiten konnten.
Trotz des Feuers schossen die Partygäste und Schaulustigen auch weiterhin Raketen auch direkt neben der Feuerwehr, so aktivnews weiter. Es gab sogar Personen die Böller in die Flammen warfen.

( Quelle: Chiemgau24.de )




 

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