März - April - Mai - ab in den Süden - Teil 2

     


 

   21. März - 06. April 2017      ab in den Süden     5 1/2 Ländertour

                       Teil 2     Frankreich    Spanien     und Gibraltar 

 



Tag 12 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Dienstag  21.03.2017   12°    20°   12°   9,- €


was für ein toller Sonnenaufgang hinter den Wolken,
das ist der letzte Blick über das Meer von Sanremo, dann geht es los, raus aus Italien

nach langer Fahrt mit viel Stau in den Ortschaften, erreichen wir am späten Vormittag die französische Grenze




ganz nahe bei Saint Tropez, in Ramatuelle finden wir einen tollen Stellplatz, direkt am Strand,
wo wir für 9,- € die Nacht stehen-  ver- und entsorgen - und sogar kostenloses Wlan benutzen können









bei 20° kann man schon mal mit der kurzen Hose ein wenig am Strand verweilen

 


Tag 13 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Mittwoch  22.03.2017    19°         14°     13°   7,- €

der Tag beginnt sonnig, doch so wie die Vorhersagen es prognostiziert haben,
ziehen am Nachmittag immer mehr Wolken auf und der Wind wird immer stärker



wir entdecken einen sehr schönen Stellplatz,
etwas erhöht  gelegen zwischen dem kleinen Hafen von Martigues Carro und dessen Strand



eine, wie wir meinen sehr gelungene Variante der Bezahlung findet man in dieser Gegend öfters auf den Stellplätzen, am Eingang befindet sich ein Automat ( der übrigens auch deutsch spricht, bzw. schreibt ) wo man seine Bankkarte einführen muss, die Anzahl der gewünschten Stehtage eingibt und dann wird der Betrag ( in inserem Fall 7,- € für 24 Std, inclusive Ver- und Entsorgung ) vom Konto abgebucht. Nun bekommt man einen Quittungsausdruck, auf dem u.a. ein Code für die Ausfahrt vermerkt ist

   


an der Ausfahrt befindet sich wieder ein Eingabeautomat
und eine Schranke, die dann nach Eingabe des Codes automatisch öffnet


wir erkunden die Gegend ein wenig mit unseren Rollern und ziehen uns dann in's Mobil zurück, da der Wind, wie schon gesagt immer stärker wird und uns auch die ganze Nacht begleitet, mit Böen, dass sogar der Wagen richtig schwankt


 


 

Tag 14 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Donnerstag 23.03.2017     15°      18°   13°   4,- €


nach durchpusteter und geschüttelter Nacht, ist am Morgen der Himmel trübe, das Meer aufgewühlt
und der Wind ist immer noch aktiv

nach gemütlichem Frühstück in der warmen Stube starten wir weiter Richtung Süden


wir müssen über die Rhone, was hier nur mit einer Fähre geht


bei "Sete" in der "Camargue" fahren wir links und rechts ständig an Lagunen vorbei
und überall stehen unmengen Flamingos im Wasser . . .




. . . und man sieht die berühmten Camargue-Pferde mehr oder weniger frei rumlaufen


was für ein schönes Schiff


   
dann erreichen wir gegen Mittag unser nächstes Ziel,
wieder ein "Automatenstellplatz" ( dieses mal für nur 4,- € /24 Std ) nahe des Strandes von "Marseillan-Plage"



wir erkunden das Örtchen und den Strand mit unseren Rollern




was für eine schöne Sandburg

 


Tag 15 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Freitag 24.03.2017 13° 13°   15°   0,- €

heute scheint dann wohl unser erster richtiger Regentag zu werden, nachdem es gestern Abend schon eins- zwei mal ein wenig geschauert hatte, fallen heute früh richtige Tropfen und so gehen wir den Tag langsam an, zumal unser nächstes Ziel nur etwas über 100 km entfernt ist


kurz nach der Abfahrt kommen wir an einem großen Einkaufszentrum vorbei und entdecken schon von weitem das große, goldene M, wir fahren schnell runter von der Straße und stehen bei leichtem Regen direkt vor dem Gebäude


der Wlan-Empfang klappt prima, bei 52% können wir
kostenlos Bilder und Daten übertragen
Wetter checken und eMails lesen


wir finden wiedereinmal einen tollen Parkplatz direkt am Yachthafen von Le Barcarès. Am Abend beginnt es zu regnen und nachts frischt der Sturm extrem auf, das Mobil schwankt hin und her, man glaubt fast auf einem Schiff zu sein, sodass wir sogar mitten in der Nacht unseren Stellplatz wechseln um etwas windgeschützer zu stehen
 


Tag 16 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Samstag 25.03.2017     13°   15°   5°   0,- €


morgens im Yachthafen von Le Barcarès


nach der turbulenten Sturmnacht, weht am Morgen immer noch ein starker Wind
und die See hinter der großen Steinmole hinter unserem Mobil tobt


die salzhaltige Luft ließ die Bremsscheiben über nacht stark anrosten !




im Vorbeifahren sehen wir ein interessantes "Motorboot-Parkhaus"
 



Reise - Video Teil 4




 





damit beenden wir die Fahrt durch Frankreich, gegen Mittag fahren wir über die Grenze nach Spanien


nachmittags finden wir wieder einen schönen kostenlosen Stellplatz in dem Örtchen Platja D'Aro die
"Wohnmobildichte" auf den Straßen und damit auch auf den Stellplätzen nimmt mittlerweile deutlich zu





mutig reitet Tom auf den wilden Ameisen mitten im Ort

 


Tag 17 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Sonntag 26.03.2017   12°   19°   13°   0,- €

Barcelona


wir fahren sehr früh los und kommen früh am Morgen in Barcelona an. In Ermangelung an Parkplätzen und zugegebenerweise auch etwas Angst eventuell das Mobil aufgebrochen zu bekommen,  "genießen" wir die Stadt bei einer gemütlichen Auto-Rundfahrt durch die Straßen



   







nach unserer ausgiebigen Stadtrundfahrt, geht es weiter an der Küste entlang
und wir stranden auf einem Parkplatz in "Hospitalet de l'Infant"



was für ein prima Stellplatz,
am Nachmittag fährt langsam ein Polizeiwagen vorbei,
ein gutes Zeichen, offensichtlich können wir hier unbehelligt stehen bleiben


   
Tom schaut mit "seiner neuen Freundin" auf's Meer hinaus
 


Tag 18 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Montag 27.03.2017 16°   21°   13°   0,- €

wir erwachen bei Regen, das war eigentlich nicht so vorhergesagt, aber man sieht schon,
in Richtung Süden wird es deutlich heller
und tatsächlich, nach kaum einer Stunde Fahrt, klart es auf, es hört auf zu regnen und es wir deutlich wärmer


die Supermarktdichte in Spanien ist ausgezeichnet, immer wieder kommen wir an LIDL und ALDI - Märkten vorbei,
jetzt testen wir einmal eine offensichtlich große spanische Supermarktkette und gehen in einen "Mercadona"


in "Peniscola" einem sehr schönem Badeort machen wir Mittagspause
und schauen auf die Festung auf einem kleinen Hügel am Ortsrand neben dem Hafen





am Nachmittag finden wir einen großen Parkplatz in "Castellon de la Plana",
auf den ersten Blick  schaut es aus, wie ein Wohnmobilstellplatz,
obwohl es sich um einen "normalen" Parkplatz handelt,
was für ein "Stellplatz" unter Palmen und wieder direkt am Meer



   


später fährt auch hier die "POLICIA" langsam durch die Reihen und gibt uns ein gutes Gefühl, die Nacht kann kommen
 


Tag 19 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Dienstag 28.03.2017   13°    21°   13°   8,- €

kurz nach der Abfahrt kommen wir noch einem offiziellen Stellplatz mit Frischwasser vorbei,
die Gelegenheit nutzen wir um unseren Tank zu füllen


an der Ver- und Entsorgungsstelle ist gerade eine Baustelle, gut wenn man da einen so tollen "Flexi-Schlauch" hat,
der lange genug ist

weiter geht es durch Valencia, dann wieder an der Küste entlang bis nach "Tavernes de la Valldigna Playa", hier fahren wir auf einen kostenpflichtigen Stellplatz, direkt am Strand, mit kostenlosem Wlan, warmen Duschen und einer Waschmaschine, denn wir müssen mal ein bisschen Wäsche waschen


der Stellplatz in Tavernes de la Valldigna Playa, im Hintergrund hat es schon wieder hohe Berge
und direkt vor uns geht es zum Strand, der Sommer kommt näher, heute "Vollsonne" und über 20° warm



es gab zwar auch einen Trockner, aber das Geld haben wir uns gespart
und lassen unsere Wäsche im Wind und der Sonne trocknen



 


Tag 20 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Mittwoch 29.03.2017    20°   22°   15°   0,- €


wir sind am Mar Menor
und wieder einmal finden wir einen Übernachtungs-Parkplatz ( ohne WoMo-Verbotschild ) der Extraklasse



Blick aus unserem Schlafzimmerfenster


 


Tag 21 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Donnerstag 30.03.2017      20°    24°   13°   0,- €


am Vormittag erkunden wir die Landzunge vom Mar Menor
erster Halt am Leuchtturm von Cabo de Palos


auf dem Parkplatz unterhalb des Leuchtturms, stehen auch einige Wohnmobile,

ein sehr schöner Übernachtungsplatz





wir fahren über die Landzunge des Mar Menor, dort stehen alle km Hinweistafeln aus alten Surfbrettern,
wo man sich gerade befindet



neue Hochhäuser treffen auf alte Windmühle

   
am Ende der Landzunge sehen wir zufällig eine Flugformation

und weiter geht die Fahrt mit einem kleinen Zwischenstopp zum Einkaufen

die Grundversorgung ist und war auf unserer ganzen Reise gesichert,
in allen Ländern finden wir sowohl LIDL, wie auch ALDI - Läden




zwar gab es auch am "Mar" einige schöne Park- (Stell) Plätze
wir entschieden uns aber wieder weiter Richtung Süden zu fahren und so landeten wir letztlich in
Punta de la Azohia auf einem freien Parkplatz am Hang mit unverbaubarem Blick auf's Meer








am Nachmittag machen wir einen schönen Ausflug mit unseren Tretrollern durch den Ort bis hoch auf die Landspitze zu einem alten Burgturm, von hier hat man einen wunderschönen Blick über die Bucht und das Meer



   
über die kleine Spindeltreppe außen geht es in den Turm, dann weiter durch eine sehr schmale Wendeltreppe . . .


. . . bis ganz nach oben


dort hinten steht unser Wohnmobil

   
ein sehr schöner Blick nach unten und über das Meer

dann rollern wir wieder zurück und verbringen die Nacht auf dem Parkplatz in Punta de la Azohia

 


Tag 22 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Freitag  31.03.2017    15°    19°   15°   0,- €

nach gemütlichem Frühstück geht die Reise weiter . . .


auf den wunderbar breiten und glatten spanischen Straßen, meißtens direkt am Meer entlang


dann fahren wir kilometerlang durch rießige Felder mit Planen überspannt,
hier wachsen Tomaten und Paprika, geschützt durch Plastikfolie


die Felder sind nicht gerade schön


und immer wieder kommen wir an tollen Parkplätzen am Starnd vorbei


das wäre auch ein wunderbarer Übernachtungsplatz, aber leider durch große Verbotsschilder ungeeignet
wir nutzen den schönen Strand zur Mittagspause . . .


. . . als ein "Paramotor" ( Gleitschirmflieger mit Propellermotor auf dem Rücken )  über uns fliegt


das Türmchen an einem schönen Strandparkplatz schaut interessant aus, hier wäre auch ein guter Stellplatz, aber schnell stellen wir fest, dass rießige Wellen mit lautem Rauschen verbunden sind und wir fahren weiter auf der Suche nach einem ruhigerem Stellplatz


eine beeindruckende Küstenstarße bringt uns schließlich nach Punta Cala de Perros


hier finden wir einen unserer schönsten Stellplätze bisher, vollkommen frei in kleinen Buchten zwischen Bäumchen, Sträucher und Hecken stehen vereinzelt ein paar Wohnmobile rum, mit großem Abstand zueinander




unser "unverbaubarer " Blick auf's Meer

 


Tag 23 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Samstag 01.04.2017   21°     25°   18°   0,- €


mit diesem fantastischen Sonnenaufgang, starten wir in einen neuen Tag


weiter geht die Fahrt immer wieder mehr oder weniger an der Küste entlang

   
wir passieren imposante Aussichtspunkte und Bauwerke


bis wir schließlich am Leuchturm von Punta de Torrox landen
hier finden wir einen großen Parkplatz mit vielen WoMo's, wo wir beschließen das Wochenende zu verbringen





immer mit offenen Augen herumlaufen, da entdeckt Tom einen unscheinbaren Wasserhahn
die Gelegenheit wird genutzt um den Frischwassertank zu füllen


dann schnappen wir wieder einmal unsere Roller und erkunden Torrox


eine Aussichtsplattform aus Glas gibt freien Blick über das Meer





 


Tag 24 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Sonntag 02.04.2017    21°    22°   12°   0,- €

bei herrlichem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen, aber starkem Wind, genießen wir einen Ruhetag, fahren ein wenig mit unseren Tretrollern die Promenade auf und ab und lassen uns von der Sonne verwöhnen




 


Tag 25 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Montag 03.04.2017    21°    22°   12°   12,- €

weiter geht die Reise zu unserem "halben Land" wir brechen auf, Richtung Gibraltar


in La Linea de la Concepcion finden wir einen sehr schönen, kostenpflichtigen WoMo-Stellplatz im großen Yachthafen mit direktem Blick auf den Felsen von Gibraltar
zunächst fahren wir eine Runde mit dem Auto rund um den Felsen, später reisen wir noch einmal mit unseren Tretrollern in das britanische Reich zum Sightseeing



   
das tollste an Gibraltar ist der Flughafen, der befindet sich am Anfang auf einer schmalen Landzunge und die einzigste Straße führt genau über die Rollbahn der Flughafens

   
außer, dass man nicht links fahren muss, ist hier alles Englisch,
da laufen Kinder in Schuluniformen umher, Bobbys bewachen das Land und bezahlt wird mit Pfund



am südlichsten Punkt ( dem Europa Point ) der Halbinsel steht ein Leuchtturm



von hier aus hat man dann freien Blick bis nach Afrika


die interessante Wolkenbildung, bedingt durch den starken Wind, der die feuchte, warme Meeresluft hoch über den Felsen weht, die dann oben im kalten kondensiert, hielt den ganzen Tag, bis spät in den Abend an
 

Reise - Video Teil 6



 



Tag 26 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Dienstag 04.04.2017    21°    22°   12°   0,- €

heute morgen ging dann unsere Reise Weiter, nachdem wir durch Tarifa,
dem südlichsten Punkt unserer ganzen Reise, gefahren sind, geht es wieder etwas nördlicher weiter
wir fuhren durch Cadiz und landeten schließlich in Sanlucar



der Stellplatz in Sanlucar


   
da der Strand nach Westen ausgerichtet ist, gab es einen herrlichen Sonnenuntergang im Meer


 


Tag 27 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Mittwoch 05.04.2017   23°   26°   9°   0,- €

in Sanlucar de Barrameda stehen wir auf dem ehemaligen, offiziellen WoMo-Stellplatz. Hier sind alle Schilder die auf einen Stellplatz hinweisen merkürdigerweise abmontiert, es gibt aber auch keine Verbotsschilder und so stehen wir tatsächlich vollkommen unbehelligt mit nur noch einem anderen Mobil in der Nacht


auf der mega, glatten Strandpromenade fahren wir mit unseren Inlinern

   

   
später gehen wir an den Strand zum Sonnen und baden

 


Tag 28 Vormittag Nachmittag Nacht Stellplatz
Donnerstag 06.04.2017    22°    26°   14°   0,- €


bei Isla Canela finden wir in einem Neubaugebiet etwas abseits einen schönen Parkplatz direkt am Strand hinter einer kleinen Düne und stehen den ganzen Tag und die Nacht vollkommen alleine


das nennen wir mal Strandvergnügen, ein hammerbreiter, super feiner Sandstrand ganz für uns alleine
nur mit dem Fernglas können wir nach links oder rechts die nächsten Sonnenbeter in 200m Entfernung sehen



   


am Abend nehmen wir unser leckeres Essen und speisen kurz vor dem Sonnenuntergang vorzüglich auf der Düne

damit endet unser erster Aufenthalt in Spanien, morgen fahren wir über die Grenze nach Portugal


 



Reise - Video Teil 5



 



zur Fortsetzung

- ab in den Süden Teil 3 -

( Portugal )

geht es hier



 





 

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